Mittwoch, 20 Mai 2015 18:36

Zeltlager 2015 in Ramstein zu Ende

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Die Kreisjugendfeuerwehr Südwestpfalz hatte ein Zeltlager für die 48 Jugendfeuerwehren des Landkreises angeboten, 13 nahmen daran teil. Hört sich wenig an, trotzdem hatten sich rund 170 Teilnehmer in Ramstein auf dem Zeltplatz der Pfadfinder am Donnerstag, 14.Mai 2015 eingefunden.

  

Eine Vorhut hatte einen Tag vorher bereits begonnen, Vorbereitungen zu treffen. So hat die Feuerwehr Heltersberg ein großes Aufenthaltszelt, und die Feuerwehr Rieschweiler ihre Feldküche mit samt Zelt in Stellung gebracht.

  

Nachdem am Donnerstagvormittag die Zelte aufgebaut und die ersten Erkundungen durch die Jugendlichen durchgeführt wurden, war auch schon die Gulaschsuppe fertig zubereitet. Bis zum Grillabend hatten die Mädchen und Jungs Zeit, um sich kennenzulernen. Bei Anbruch der Dämmerung ging es auch schon zur Nachtwanderung, zur Gedenkstätte der Flugzeugkatastrophe in Ramstein, los. Die erste Nacht war recht nass, es regnete sehr stark. Doch die Zelte hielten dicht.

  

Am Morgen nach dem Frühstücksbuffet der Feldküche, hatte Petrus erbarmen für die Floriansjünger und lies mit dem Regen nach. Nach dem kurzen Marsch zum Schwimmbad Azur, ging es zügig ins Wasser. Einige hartgesottene gingen sogar ins Freibad zum Sprungturm. Am Abend gab es dann für die sehr hungrigen Jugendlichen Rahmgeschnetzeltes mit Reis aus der Feldküche und als Nachspeise Pudding. Abends war Lagerfeuerromantik angesagt.

  

Samstags war großer Prüfungstag für die Nachwuchskräfte. Vormittags wurde für jeweils rund fünfzig Teilnehmer die Jugendflamme eins abgenommen, am Nachmittag die Stufe zwei. Währenddessen hatten die anderen Jugendlichen die Möglichkeit, bei verschiedenen Spielen, welche von jeder Jugendfeuerwehr vorbereitet und angeboten wurden mitzumachen .

Die Rettungshundestaffel, welche bei der Feuerwehr Zweibrücken stationiert ist, hatte mehrmals am Tag ihr Können gezeigt. Die Kinder, und auch die Betreuer waren hellauf von dem Können, der Hunde begeistert.

Die mobile „Erlebnisschule Wald und Wild“ vom Landesforsten Rheinland-Pfalz informierte und begeisterte alle.

Gegen siebzehn Uhr begann der offizielle Teil. Der ebenfalls auf dem Zeltplatz anwesende Historische Fanfarenzug "Ritter Hermann 1242" e. V. aus Weisweil am Rhein, hatte sich spontan bereit erklärt, uns dabei musikalisch zu unterstützen. Stellvertreter der Jugendfeuerwehr Ramstein (Julian Kassel), der Kreisjugendfeuerwehrwart im Landkreis Kaiserslautern (Michael Kassel), sowie der Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Südwestpfalz Stiven Schütz hielten eine kurze, aber lobendende Rede.

Durch Trommelwirbel unterstützt, führte Jugendwart Benjamin Gundacker aus Schmalenberg den Eiertest durch. Als Spiel hatte er sich einfallen lassen, rohe Eier mit Wattestäbchen, Watte, Plastikbecher und Mülltüte verpacken zu lassen. Die Jugendlichen hatten den ganzen Tag Zeit, sich über diverse Konstruktionen Gedanken zu machen und schließlich auch auszuführen.  Dieses Objekt wurde dann im offiziellen Teil von einer rund drei Meter hohen Leiter in eine Blechwanne fallen gelassen. Fast alle Eier überlebten dies unbeschadet.

Im Anschluss wurden die Abzeichen der bestandenen Prüfungen, Jugendflamme eins und zwei überreicht.

  

Zum Abendessen grillte der Kreisfeuerwehrverband Steaks und Würstchen für alle Teilnehmer und übernahm auch die Kosten dafür, damit zeigt er sich mit der Jugendfeuerwehr verbunden.

Abends fand eine tolle Lagerdisco statt. Kameraden aus Ruppertsweiler hatten diese organisiert. Diese kam sehr gut an, auch die dritte Gruppe auf dem Zeltplatz, eine Pfadfindergruppe aus Frankenthal, nahm an der Disco teil.

   

Sonntags nach dem Frühstück war dann Lagerabbau angesagt. Nach Abnahme vom Platz durch den stellvertretenden Kreisjugendwart, konnte müde und erschöpft die Heimreise erfolgen.

  

Die Kreisjugendfeuerwehr Südwestpfalz bedankt sich bei allen Helfern, die es ermöglichten, das Kreiszeltlager in dieser Form so durchzuführen.

Ein Dank auch an die Sparkasse Südwestpfalz, welche mit 5000 Euro dieses Projekt unterstützte und somit die Kosten für die einzelnen Jugendfeuerwehren sehr niedrig hielt.

Wiederholungsbedarf meldeten alle Teilnehmer an, spätestens für das Jahr 2018 ist das nächste Kreiszeltlager in Planung. Dann hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern.

 

 

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